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Gleisdorf: Lärmschutzwand als Kunstobjekt

Im Zuge des Bauprogramms „Lärmschutz" hat Verkehrslandesrätin Mag. Kristina Edlinger-Ploder die Mittel für die Errichtung der Lärmschutzwand Gleisdorf in der Höhe von rund 140.000 Euro bereitgestellt. Die Gesamtkosten des Projektes betragen 210.000 Euro.
Gleisdorf war im Jahr 2001 gemeinsam mit Weiz Ort der Landesausstellung „Energie und Umwelt" und erhielt außerdem den Titel „Solarhauptstadt Europas". Dementsprechend spielt bei der Gestaltung der Lärmschutzwand an der B54, die erstmalig von steirischen Künstlern, im konkreten Fall von Alfred Resch und Arnold Reinisch gestaltet wurde, „Energie" eine wesentliche Rolle. Um den Begriff ,Energie' symbolisch und einprägsam vermitteln zu können, werden zur künstlerischen Gestaltung der Lärmschutzwand die beiden Symbole Plus und ­Minus verwendet. Der Schriftzug ,Schall - Wall - All' wird in Form handelsüblicher Satellitenantennen mit vorgesetzten Buchstaben dargestellt.
Die ca. 210 Meter lange (von km 107,140 bis km 107,348) und bis zu fünf Meter hohe Lärmschutzwand wird zum Schutz von fünf bestehenden und zwölf geplanten Wohnobjekten errichtet. Projektleiter Ing. Michael Mandl von der FA 18A (Gesamtverkehr und Projektierung): „Die Gesamtbaukosten betragen 210.000 Euro, wovon 70.000 Euro vom Bauträger der zu errichtenden Wohnanlage getragen werden."
Die Bauarbeiten, die bis spätestens Weihnachten abgeschlossen sein werden, starten am 22. Oktober. Während der Arbeiten wird der Verkehr auf der Richtungsfahrbahn Hartberg händisch bzw. mittels Ampeln geregelt.

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