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„Ausstellung“ mit jährlich fünf Millionen „Besuchern“

Verkehrslandesrätin Edlinger-Ploder war bei der Bauübernahme live dabei. 
Verkehrslandesrätin Edlinger-Ploder war bei der Bauübernahme live dabei.
Künstlerisch gestaltete Lärmschutzwand "Schall - Wall - All". 
Künstlerisch gestaltete Lärmschutzwand "Schall - Wall - All".

Da verblassen wohl so manche Kulturschaffende! Mit jährlich fünf Millionen „Besuchern" kann die nun offiziell eröffnete Lärmschutzwand an der B54 (von km 107,140 bis km 107,348) in Gleisdorf, die erstmalig von steirischen Künstlern, nämlich von Alfred Resch und Arnold Reinisch gestaltet wurde, rechnen. Diese imposante Zahl ergibt sich aus dem Jahres durchschnittlich täglichen Verkehr (JDTV) von 9.300 Kfz mal 365 Tage und einem Besetzungsgrad von 1,5. Zum Vergleich: Das Kunsthistorische Museum kommt jährlich auf rund 620.000 Besucher. „Das sind freilich nur Zahlenspielereien. Denn trotz der tollen Gestaltung soll und wird auch diese Lärmschutzwand die Verkehrsteilnehmer nicht ablenken, sondern die angrenzenden Anrainer schützen", so Verkehrslandesrätin Mag. Kristina Edlinger-Ploder.
Denn nachdem Gleisdorf im Jahr 2001 gemeinsam mit Weiz Ort der Landesausstellung „Energie und Umwelt" war und außerdem den Titel „Solarhauptstadt Europas" erhielt, spielte bei der Gestaltung der Begriff „Energie" eine wesentliche Rolle. Um das symbolisch und einprägsam zu vermitteln, wurden zur künstlerischen Gestaltung der Lärmschutzwand die beiden Symbole ´+´ und ¬´-´, die jedem aus dem Physikunterricht oder auch von Batterien bekannt sind, verwendet. Der Titel ,Schall - Wall - All' erfolgt als reale Montage handelsüblicher Satellitenantennen mit vorgesetzten Buchstaben..
Die ca. 210 Meter lange und bis zu knapp über vier Meter hohe Lärmschutzwand wurde innerhalb einer rund dreimonatigen Bauzeit zum Schutz von fünf bestehenden und zwölf geplanten Wohnobjekten errichtet. Projektleiter Ing. Michael Mandl von der FA 18A (Gesamtverkehr und Projektierung): „Die Gesamtbaukosten betragen 216.000 Euro, wovon 60.000 Euro vom Bauträger der zu errichtenden Wohnanlage getragen werden."

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