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Unterführung Eggenberger Straße fertiggestellt

Dem Anlass entsprechend war auch der "Andrang" bei der offiziellen Eröffnung groß. © ÖBB
Dem Anlass entsprechend war auch der "Andrang" bei der offiziellen Eröffnung groß.
© ÖBB
Die Unterführung Eggenberg ist nun wieder frei befahrbar. © ÖBB
Die Unterführung Eggenberg ist nun wieder frei befahrbar.
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Dies ist ein bedeutender Tag für die Neugestaltung des Grazer Hauptbahnhofs. Die Unterführung der Eggenberger Straße unter den Bahnhofsgleisen ist fertig und wird für den Straßenverkehr wieder frei gegeben. Rund ein Jahr nach dem Baubeginn und der Sperre dieser wichtigen urbanen Straßenverbindung hat die ÖBB-Infrastruktur AG ihre anspruchsvollen Bauarbeiten pünktlich abgeschlossen.
„Mit der heutigen Eröffnung des neuen Unterführungsbauwerks haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein beim Umbau des Grazer Hauptbahnhofs erreicht", erklärt Projektleiter und Gesamtkoordinator Klaus Schneider von der ÖBB-Infrastruktur AG. „Eine derartig anspruchsvolle Baustelle mitten in der Stadt Graz abzuwickeln war für alle Beteiligten eine riesige Herausforderung. Ich bedanke mich vor allem für die perfekt abgestimmten Bauleistungen und die Geduld, die uns entgegengebracht wurde."

Wichtiger Lückenschluss für die Stadt Graz
„Wir sind sehr froh darüber, dass die Eggenberger Straße nun wieder für den Verkehr frei gegeben werden kann", erklärt Bürgermeister Siegfried Nagl. „Nach der Eröffnung der Nahverkehrsdrehscheibe vor einem Jahr sind wir heute mit der Eröffnung dieses wichtigen Straßenzugs einen bedeutenden Schritt in Richtung Fertigstellung des Grazer Hauptbahnhofs weiter gekommen."
„Für uns ist die Wiederaufnahme des Straßenverkehrs ein bedeutender Schritt", betont auch Verkehrsstadtrat Mario Eustacchio. „Die aufwändigen Umleitungen gehören der Vergangenheit an und auch für die Einsatzkräfte ist die direkte Zufahrt in den Stadtteil Eggenberg wieder möglich."
Für Vorstandsdirektorin Barbara Muhr von der Graz Holding ist der heutige Tag ein Festtag: „Ich darf mit großer Freude feststellen, dass die Holding Graz als Bauherr der Nahverkehrsdrehscheibe hier gleich drei Ziele erreichen konnte: Dieses große Bauprojekt wurde innerhalb des vorgesehenen Zeitrahmens abgeschlossen. Und auch beim Baubudget gab es keine Überschreitungen, trotz widriger Wetterbedingungen im vergangenen Winter, wo es sehr kalt war, und im Sommer, als extreme Hitze herrschte. Und - was mich ganz besonders freut: Der Ersatzverkehr, welchen wir während der Bauarbeiten führen mussten, hat gut geklappt. Der heutige Tag ist für mich ein Feiertag. Es ist ein Abschluss eines riesigen Projektes, welches sowohl für die NutzerInnen des öffentlichen Verkehrs als auch für AutofahrerInnen, RadfahrerInnen und FußgängerInnen nur Vorteile bringt."

Bahnhofsmaskottchen informieren
Damit die Inbetriebnahme der neuen Unterführung rasch zu einer wesentlichen Entspannung im Grazer Verkehrsnetz beiträgt, verteilten die bekannten Bahnhofsmaskottchen „Klara Klug" und „Erich Emsig", am Eröffnungstag und den zwei darauffolgenden Werktagen, rund um den Hauptbahnhof und an ausgewählten Straßenzügen süßes und informatives Informationsmaterial.

Der neue Grazer Hauptbahnhof entsteht Zug um Zug
Voll im Gang sind die Bauarbeiten für den neuen Grazer Hauptbahnhof, der nicht nur eine zentrale Verkehrsplattform darstellt sondern auch Ausgangspunkt der Koralmbahn ist. „Für das Land Steiermark sind die Investitionen in den Ausbau der Schienen- und Bahnhofsinfrastruktur von essentieller Bedeutung", stellt Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann fest. „Die ÖBB-Infrastruktur AG und auch das Land Steiermark investieren landesweit in das System Bahn und tragen damit wesentlich zur Verbesserung der Erreichbarkeiten und vor allem für die Standortqualität bei."
Die Modernisierung des Grazer Hauptbahnhofs läuft auch Hochtouren. Bereits in den ersten Konturen ist das neue wellenförmige Bahnhofsdach erkennbar. „Besonders herausragend waren die Bauarbeiten der neuen Unterführung", erklärt Schneider. „Das alte Brückenbauwerk wurde Schritt für Schritt abgetragen und durch eine neue Stahlbetonkonstruktion ersetzt. Insbesondere der Bahnverkehr musste während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten werden. Das bedeutete ein besonders aufwändiges und abschnittsweises Bauen." Ausgeführt wurde das Brückentragwerk in der so genannten Deckelbauweise. Dabei wurden zuerst die Widerlagerbereiche und Stützmauern errichtet. Für die Erstellung der Tragwerke musste ein Erdkörper aufgeschüttet werden, der dann für die Brückenschalung als Stützkörper diente. Nach der Fertigstellung des Tragwerksteils wurden die Schalung und der Erdkörper wieder abgetragen.
Derzeit konzentrieren sich die Bauarbeiten für die Errichtung der neuen Bahnsteige. „Künftig werden alle Bahnsteige barrierefrei zugänglich ausgestattet sein und für neue Qualitäten für die Fahrgäste sorgen", so Schneider. „In den Grundzügen ist die neue wellenförmige Bahnhofshalle bereits erkennbar. Die Bauarbeiten werden pünktlich Ende 2015 abgeschlossen."

 

Rückfragehinweis
Ing. Christoph Posch
Pressesprecher Steiermark, Kärnten, Osttirol und Südburgenland
ÖBB-Holding AG
Tel.: ++43 (0) 4242 93000 3131;
E-Mail: christoph.posch@oebb.at, www.oebb.at

29. November 2013

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