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B 97: Wasser im Hang verzögert Fertigstellung

Neben der notwendigen Hangsicherung müssen jetzt noch Ableitungsmaßnahmen gesetzt werden. © A16
Neben der notwendigen Hangsicherung müssen jetzt noch Ableitungsmaßnahmen gesetzt werden.
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Um die Hangrutschung vom 28. Dezember auf der B 97 zwischen Murau und St. Georgen am Kreischberg zu sanieren, wurden unter anderem 166 Anker mit einer Länge zwischen acht und zehn Meter gebohrt. Dabei zeigte sich, dass im Hang extrem viel Wasser ist, weshalb es ja auch zu dieser massiven Rutschung gekommen ist. „Die Mengen haben leider ein Ausmaß angenommen, das nun umfassende Ableitungsmaßnahmen erfordert. Dadurch verzögert sich die Fertigstellung um voraussichtlich 14 Tage auf 6. März. Morgen enden ja mehr oder weniger auch in der Steiermark die Semesterferien, weshalb in dem Sanierungsabschnitt, der ja nur einspurig zu befahren ist, der zu erwartende Urlauberverkehr zwischen 7 und 17 Uhr händisch geregelt wird. Danach werden bis zur Fertigstellung wieder die Ampeln aktiviert", informiert Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang.

Die zusätzlich nun notwendigen Maßnahmen erklärt Projektleiter Markus Adam von der A16, Verkehr und Landeshochbau: „Von der Drainagebohrung wird ein Ableitungsrohr verlegt und in einen neuen Einlaufschacht mit 60 mal 60 Zentimeter am Böschungsfuß eingeleitet. Auch am Böschungsfuß wird parallel zur Fahrbahn ein weiteres Drainagerohr und ein Sammelschacht mit ebenfalls 60 mal 60 eingebaut. Zudem wird unterhalb der B 97 eine Querung mittels Schwerlastrohr zur Ableitung der Wässer in die Mur errichtet. Die Kosten belaufen sich nun auf rund 400.000 Euro".

21. Februar 2020

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