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Das Steirische Verkehrssicherheitsprogramm

Das neue Verkehrssicherheitsprogramm 2020-2025 (VSP) baut auf den vorangegangenen zwei Verkehrssicherheitsprogrammen auf. Verkehrssicherheitsarbeit hat in der Steiermark lange Tradition. Bereits 2003 wurde ein Verkehrssicherheitsbeirat (VS-Beirat) gegründet. Das Gremium entscheidet in einem periodischen Zyklus die Maßnahmen im Bereich der Verkehrssicherheit auf Basis einer ausführlichen Analyse der aktuellen Unfallstatistik und aktueller Ereignisse.

Im neuen VSP 2020-2025 werden numerische Hauptziele festgelegt und auf Basis der erreichten Erfolge die Bestrebungen festgesetzt:

25 Prozent weniger Getötete 25 Prozent weniger Schwerverletzte im Straßenverkehr. Insgesamt sollen 10 Prozent weniger Unfälle mit Personenschaden erreicht werden.

Die Fakten - statistische Daten

Seit dem Jahr 2010 konnte ein kontinuierlicher Rückgang sowohl bei den Unfällen (9 Prozent) als auch bei den Schwerverletzten (7 Prozent) erreicht werden.

Mit dem Rückgang der Verkehrstoten um 13 Prozent auf den Absolutwert von 69 im Jahr 2018 wurde die niedrigste Zahl an Getöteten seit 1961 erreicht, obwohl sich die Kraftfahrzeugdichte im Zeitraum von 1961 - 2017 mehr als vervierfacht hat.

2018 wurde auch die bislang niedrigste Unfallanzahl im Straßenverkehr erreicht (5795 Unfälle). Das ist ein Rückgang von 7 Prozent zu 2017. Es kann ein Rückgang der Getöteten bei PKW-Unfällen festgestellt werden, aber einen Anstieg bei den Getöteten bei Motorrad-Unfällen.

Bei den Schwerverletzten zeigt sich eine deutliche Verlagerung von PKW zu Radfahrern. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass der Radverkehr in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist.

Als Hauptunfallursache Nummer 1 ist Ablenkung und Unachtsamkeit festzustellen, gefolgt von 27 Prozent durch Vorrangverletzung und Rotlichtmissachtung und 14 Prozent überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit. Wichtig ist zu betonen, dass jedoch bei den Getöteten als Hauptunfallursache die überhöhte Geschwindigkeit mit 30 Prozent festzustellen ist.

 

Schwerpunkte des neuen VSP 2020-2025

In den nächsten Jahren konzentriert sich die Verkehrssicherheitsarbeit in ihren gesetzten Maßnahmen auf folgende Risikofelder: Ablenkung & Unachtsamkeit, Geschwindigkeit, Fahrtauglichkeit (Einfluss von Alkohol, Drogen, Medikamente sowie auch die Müdigkeit) und Missachtung und Ignoranz im Hinblick auf Verkehrsregeln.

Des Weiteren werden in jeder Gruppe nach Verkehrsart wie Radfahrer, PKW-Lenker, Fußgänger, Motorrad- und Mopedfahrer sowie auch die Berufsfahrer wie LKW- und Buslenker Ziele und Maßnahmen zur Förderung der Verkehrssicherheit gesetzt. Das neue VSP 2020-2025 liefert dazu einen umfassenden Überblick über die geplanten und strategisch forcierten Schwerpunkte.

 

 

Knauer-Lukas Maria, Dr.

    EMail:maria.knauer-lukas@stmk.gv.at
    Telefon:+43 (316) 877-3017
    Fax:+43 (316) 877-2131

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