Link zur Startseite

Close To - Lernen, das Nahe geht!

Risikoprävention für Fahranfänger

Die österreichischen Fahrschulen unterstützen das Projekt "Module Close To" mit großem Einsatz. Die Erfahrung zeigt, dass der Besuch der Peer Mentoren in den Fahrschulen wirkt und "unter die Haut" geht, die Fahrschüler nehmen an der Diskussion mit dem Unfall-Lenker intensiv teil.

Rund Externe Verknüpfung 40 Fahrschulen sind in den Bundesländern Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Steiermark am Projekt beteiligt. Bisher konnten insgesamt ca. 3000 angehende Fahrzeuglenker mit "Module Close To" konfrontiert werden, 11 Peer-Mentoren sind derzeit im Einsatz.

 

Stand: April 2009

 

 

Seit März 2009 finden in den beteiligten Bundesländern Weiterbildungskurse statt, in denen FahrlehrerInnen und AusbildnerInnen die Methode „Close To“ nahe gebracht wird und Trainingsmethoden zum Thema „Gesprächsverhalten und Moderation“ angeboten werden. Im Besonderen geht es um alternative Moderationstechniken, wie sie im Gesprächsverhalten zu sensiblen Themen wie z.B. persönlichen Unfallerfahrungen notwendig sind. Näheres zu den Kursen finden Sie Externe Verknüpfung hier.

 

Logo 
Logo

Das Unfallgeschehen in der Altersgruppe der 18- 26 Jährigen jungen Autofahrer ist nach wie vor überproportional hoch. Diese Situation zu verbessern  ist Europaweit ein Ziel in der Unfallpräventionsarbeit.

Von 2002 – 2004 arbeitete die FGM im Rahmen des Projektes „CLOSE TO“ (www.close-to.net) mit jungen Verkehrsstraftätern und anderen jungen Unfallfahrern, welche in Fahrschulen über ihren Unfall berichteten. Die Idee dieses Ansatzes kommt aus der Drogen- und AIDS Prävention und wurde als „Peer-Education“ bekannt. Die Unfall-Präventionsmaßnahme „CLOSE TO“ wurde im Rahmen eines EU Projektes getestet (2004-2006).

Aufgrund sehr guter Ergebnisse dieser Methodentestung gibt es das Folgeprojekt  „MODULE CLOSE TO“ (2007-2010), wieder als EU Projekt.

Das Projekt versucht,  junge Menschen zu motivieren sich in der Unfallprävention zu engagieren und Gleichaltrigen im Rahmen der Fahrausbildung von eigenen Unfallerfahrungen zu berichten.

Aus den Erfahrungen des Vorgängerprojektes ist bekannt, dass sich die Einstellung von Fahranfängern bezüglich ihrer Risikobereitschaft nach dem Vortrag eines etwa gleichaltrigen jungen Unfallfahrers signifikant ändern kann.

Die Unfallerfahrungen der jungen Fahrer sind teilweise sehr schwerwiegend und es wird mit jungen Leuten im Rahmen einer Haftstrafe gearbeitet.  Genauso beteiligen sich aber auch junge Fahrer, die Unfälle miterlebt haben.

Dieser Ansatz wird nun in Österreich in fünf Bundesländern (Steiermark, Salzburg, Burgenland, Niederösterreich und Oberösterreich) angeboten. Eine Trainingseinheit für Fahrlehrerausbildungsinstitutionen soll diese Methode nachhaltig in der Fahrausbildung verankern. Ein Handbuch am Ende des Projektes steht den Fahrschulen mit sämtlichen Kontaktadressen sowie methodischen Abläufen zur Verfügung.

In Österreich wird das Projekt durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie  gefördert.

Die Projektpartner  des aktuellen Projektes stammen aus 11 europäischen Staaten. In Österreich ist auch das Bundesland Steiermark als Projektpartner im Konsortium vertreten.

 

>>Close To - Lernen, das Nahe geht!

Knauer-Lukas Maria, Dr.

    EMail:maria.knauer-lukas@stmk.gv.at
    Telefon:+43 (316) 877-3017
    Fax:+43 (316) 877-2131

und...

Rita Pfeiffer
Forshungsgesellschaft Mobilität (FGM)
Tel.: +43 316 810451 39
Email: rita.pfeiffer@fgm.at
War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).