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B23: Sicherheit der Verkehrsteilnehmer geht vor

Durch die Unwetter letzte Woche ereigneten sich rund 200 Meter oberhalb der B23, der Lahnsattelstraße, im Bereich „Totes Weib" bei Mürzsteg Felsstürze und Hangrutschungen, gingen auch Schlammlawinen ab. „Im Abschnitt von km 28,300 bis km 28,450 und im gesamten Bereich bis zum bergseitigen Abbruchbereich besteht ,Gefahr im Verzug‘. Und weil die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer freilich absolute Priorität hat, bleibt die B23 bis zur Fertigstellung von Sicherungsmaßnahmen bis voraussichtlich 30. Mai gesperrt", informiert Verkehrslandesrat Dr. Gerhard Kurzmann.
Und an der Fertigstellung bzw. an der Beseitigung der Schäden wird mit Hochdruck gearbeitet. Bereits über das Wochenende wurden vom Straßenerhaltungsdienst die Schlammmassen beseitigt, eine Spezialfirma, die die Murgangbarrieren errichtet, ist beauftragt und bereits an der Arbeit. Brucks Regionalleiter Ing. Michael Felix: „Auf einer Länge von rund 50 Metern werden mindestens dreieinhalb Meter hohe Sperren etwa zwei bis drei Meter bergseitig der Richtungsfahrbahn Mürzsteg errichtet. Die verzinkten Barrieren werden extra gefertigt."
Und um den Aufräummannschaften bzw. Arbeitern die höchstmögliche Sicher-heit zu gewährleisten, sind zur Warnung bei möglichen Nachrutschungen stets zwei Beobachtungsposten eingerichtet und mit Funk verbunden. Felix: „Sobald es wieder zu regnen beginnt, müssen wir die Arbeiten im Gefahrenbereich leider sofort einstellen. Aber zumindest für die nächsten Tage ist ja der Wetterbericht vielversprechend."
Die Umleitung erfolgt über das Niederalpl und die B20, die Mariazellerstraße.

20. Mai 2014

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