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Wichtiger Meilenstein für die Umfahrung Mooskirchen-Krottendorf

Das Großbauvorhaben Mooskirchen-Krottendorf wird nun zur Umweltverträglihckeitsprüfung eingereicht. © A16
Das Großbauvorhaben Mooskirchen-Krottendorf wird nun zur Umweltverträglihckeitsprüfung eingereicht.
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Mit der Einreichung der Umweltverträglichkeitserklärung zur Umweltverträglichkeitsprüfung kommen wir der geplanten Umfahrung Mooskirchen-Krottendorf wieder einen wesentlichen Schritt näher. Dieser Abschnitt ist der noch fehlende Lückenschluss für einen durchgehenden, leistungsfähigen Ausbau der B 70 von Köflach bis zur Autobahnanschlussstelle Mooskirchen", freut sich Verkehrslandesrat Anton Lang über den heutigen, einstimmigen Beschluss der Landesregierung.
Mit rund 19.000 Kraftfahrzeugen an Werktagen zählt die Packer Straße im Abschnitt Mooskirchen-Krottendorf zu den am stärksten befahrenen Straßen im Grazer Umland. Mit der Umfahrung können die Ortsdurchfahrten der Katastralgemeinden (KG) St. Johann ob Hohenburg, der KG Köppling und der KG Pichling bei Mooskirchen vom motorisierten Individualverkehr massiv entlastet werden.
Wir kommen damit dem durchgehenden Ausbau der B 70 als Autostraße von Köflach bis zur Autobahnanschlussstelle in Mooskirchen wieder einen wesentlichen Schritt näher. Durch diese Umfahrung gelingt es, unsere Region auch in Zukunft gut abzusichern. Es ist ein weiterer wichtiger Schritt im Rahmen unserer gemeinsamen Bemühungen, unsere Region noch attraktiver und lebenswerter zu machen", freut sich LAbg. Karl Petinger.
Und LAbg. Erwin Dirnberger betont: „Der Lückenschluss ist für die Region Lipizzanerheimat insgesamt aber auch für die betroffenen Gemeinden von wesentlicher Bedeutung. Die Belastung durch den Verkehr an der bestehenden B 70 wird für die Anwohner immer größer. Umso bedeutender ist es, dass nach langen Vorarbeiten ein weiterer Schritt für dieses wichtige Verkehrsprojekt gesetzt werden konnte."
Projektleiterin Monika Hofer von der A16 (Verkehr und Landeshochbau) abschließend: „Das rund 5,3 Kilometer lange Projekt wurde in Bezug auf seine Wirtschaftlichkeit und seinen Bedarf im Jahr 2017 vom Landesrechnungshof geprüft. Aus heutiger Sicht werden die Gesamtkosten auf 40 bis 45 Millionen Euro geschätzt. Abhängig von eventuellen Einsprüchen ist mit einer Verfahrensdauer der UVP bis Ende 2020 zu rechnen. Damit wäre 2022 ein frühestmöglicher Baubeginn. Der Bau selbst sollte dann in drei Jahren abgewickelt werden können."

4. April 2018

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