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Straßen-Reparaturzug knackte die Millionen-Quadratmeter-Grenze

STED-Chef Franz Zenz, LR Anton Lang (hinten v.l.) mit STED-Mitarbeiter beim Prüfzug. © Land Steiermark
STED-Chef Franz Zenz, LR Anton Lang (hinten v.l.) mit STED-Mitarbeiter beim Prüfzug.
© Land Steiermark

„Vor vier Jahren schuf der Straßenerhaltungsdienst (STED) einen eigenen Reparaturzug an. Damit können Kleinflächen im untergeordneten Straßennetz in Eigenregie noch professioneller und schneller saniert werden, was gerade in Zeiten von knappen Budgets enorm wichtig ist. Nach nun vier Saisonen wurden bisher exakt 1.293.536 Quadratmeter Fahrbahn saniert", informiert Verkehrslandesrat Anton Lang über den jährlich von April bis Oktober quasi im Dauereinsatz befindlichen Zug.

Das Gerät ist als Anhängerarbeitsmaschine ausgeführt und wird an einen herkömmlichen Winterdienst-Lkw angekuppelt. Über die Arbeitsbreite von 2,4 Meter gibt es acht Sektoren, die einzeln gesteuert werden, womit das Material exakt auf den schadhaften Teil der Fahrbahn aufgebracht werden kann. Die Maschine verfügt über einen Splitt-Vorratsbehälter mit einem Fassungsvermögen von 5,5 m3, die Befüllung kann von jedem Lkw mit Kipperaufbau erfolgen. Zur Beförderung des Splittes in den Vorratsbunker sorgt eine Gosse mit Schnellladeförderband. Die Bitumenversorgung erfolgt über einen separaten Bitumentank, der auf der Ladefläche mitgeführt wird. Die Einheit aus der Ladefläche des Zugfahrzeuges beinhaltet auch das Antriebsaggregat zur Versorgung der Anhängermaschine.

„Aufgrund der klimatischen und geografischen Gegebenheiten ist das optimal eingespielte Team mit dem Reparaturzug in den Regionen Hartberg, Feldbach, Graz-Umgebung und Leibnitz zwischen April und Oktober quasi im Dauereinsatz", so der neue STED-Chef Franz Zenz abschließend.

11. Oktober 2018

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