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14 Maßnahmen für eine zukunftsfitte B 320

Landesbaudirektor Andreas Tropper, Landesrat Anton Lang und BH Josef Dick (v.l.). © Land Steiermark/Gründl
Landesbaudirektor Andreas Tropper, Landesrat Anton Lang und BH Josef Dick (v.l.).
© Land Steiermark/Gründl

„Seit meinem Amtsantritt war und ist es mir stets ein großes Anliegen, mich mit den Verantwortlichen und den Menschen in der Region über deren Sorgen, Wünsche und Ideen rund um das Thema ,Verkehrsverbesserungen für die B 320 von Mandling bis Liezen‘ auszutauschen. Dadurch habe ich erkannt, dass für eine zukunftsfitte B 320 nur eine Gesamtlösung Sinn macht, keinesfalls jedoch ein Stückwerk", begann Verkehrslandesrat Anton Lang die heutige Pressekonferenz. Und: „Die Tatsache, dass man in der Regionalversammlung nun gemeinsam an einem Strang zieht, hat es uns möglich gemacht, gezielt mit der Erstellung eines ersten Maßnahmenpaketes für die B 320 zu beginnen!"

Und wie versprochen, präsentierte Lang heute gemeinsam mit Landesbaudirektor Andreas Tropper und Liezens Bezirkshauptmann Josef Dick ein erstes Maßnahmenpaket, das in Summe 14 Vorhaben umfasst. Lang: „Die geschätzten Gesamtkosten der sieben kurzfristigen Maßnahmen, die zwischen 2019 und 2023 umgesetzt werden sollen, belaufen sich aus heutiger Sicht auf rund 24 Millionen Euro. Mittelfristig sollen sieben weitere Maßnahmen zwischen 2022 und 2029 um geschätzte 34,2 Millionen Euro realisiert werden."

Klarerweise höchst erfreut über das Maßnahmenpaket zeigt sich Tropper, der als „Umsetzer" aber auch auf die großen Herausforderungen hinweist: „Gerade in den unzähligen, für jedes einzelne Projekt notwendigen Verfahren wie Grundeinlöse, Straßen- oder Wasserrecht kann es immer wieder zu Verzögerungen kommen - siehe Verkehrslösung Trautenfels. Aber mit der Vergabe an die Kärntner Massivbau geht es auch in Trautenfels ab 2019 richtig los."

Getrennt und als zweites Maßnahmenpaket sieht Lang die Umfahrung Liezen. Hier ist ja eine Studie zu den wirtschaftlichen Auswirkungen beauftragt, die demnächst vorliegen sollte. „Diesbezüglich haben wir gemeinsam mit der Abteilung geplant, dass, wenn die Region dahintersteht, ab 2020 mit Variantenuntersuchungen begonnen wird. Derzeit werden die Kosten auf rund 36 Millionen Euro geschätzt", so Lang, der als Finanzlandesrat aber natürlich auch die Finanzierung im Auge hat: „Die notwendigen rund 24 Millionen Euro für die kurzfristig, in den nächsten fünf Jahren umsetzbaren Maßnahmen, sind bereits fixiert. Bezüglich Finanzierung der mittel- und langfristigen Maßnahmen laufen bereits intensive Gespräche. Denn auch diese müssen in den kommenden Legislaturperioden abgesichert sein."

Aber nicht nur bauliche, sondern auch behördliche Maßnahmen sollen künftig für mehr Sicherheit auf der B 320 sorgen. „Wir schauen uns noch einmal ganz genau an, wie sich weitere Beschränkungen im Schwerverkehr auf die Qualität des Verkehrs auswirken würden. Ferner wird die Überwachung des geltenden Nachtfahrverbotes intensiviert. Da sind die zwei neuen Stellplätze in Liezen und Stainach äußerst hilfreich. Womöglich kommt in Haus noch einer dazu", schließt Bezirkshauptmann Dick.

Externe Verknüpfung Die Maßnahmen im Detail

30. November 2018

 

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