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Straße geht auf Reisen: Reininghaus kommt in Fahrt

GR Georg Topf, Landesbaudirektor Andreas Tropper, Stadtbaudirektor Betram Werle, Bgm. Siegfried Nagl, LR Anton Lang, Stadträtin Elke Kahr, Klöcher Bau Geschäftsführer Gerhard Horn, BBL-Leiter Steirischer Zentralraum Thomas Hofer, Projektleiter Stadt Graz Wolfgang Toman, Eggenbergs Bezirksvorsteher Robert Hagenhofer (vl.l). © Foto Fischer/Stadt Graz
GR Georg Topf, Landesbaudirektor Andreas Tropper, Stadtbaudirektor Betram Werle, Bgm. Siegfried Nagl, LR Anton Lang, Stadträtin Elke Kahr, Klöcher Bau Geschäftsführer Gerhard Horn, BBL-Leiter Steirischer Zentralraum Thomas Hofer, Projektleiter Stadt Graz Wolfgang Toman, Eggenbergs Bezirksvorsteher Robert Hagenhofer (vl.l).
© Foto Fischer/Stadt Graz
Die Alte Poststraße wird breiter, sicherer und grüner. © Foto Fischer/Stadt Graz
Die Alte Poststraße wird breiter, sicherer und grüner.
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Rund 10.000 Menschen sollen in einigen Jahren im neuen Vorzeige-Stadtteil Reininghaus im Grazer Westen leben und arbeiten. Die Planungsarbeiten laufen seit Jahren auf Hochtouren, die ersten Spatenstiche für die Bebauung sind bereits erfolgt. Architektur-Wettbewerbe sollen für die qualitativ hochwertige Umsetzung aller Projekte im größten Stadtentwicklungsgebiet der Stadt Graz sorgen. Da soll und darf die Infrastruktur nicht nachhinken: Eines der Kernstücke ist die völlige Neugestaltung der Alten Poststraße, die auf einer Länge von rund 850 Metern ein neues Gesicht bekommen wird.

Breiter, sicherer und grüner

An beiden Seiten von Grünstreifen und Alleebäumen gesäumt, mit durchschnittlich 28 Metern gleich breit wie der Südgürtel zwischen Liebenau und Puntigam, mit getrennten Geh- und Radwegen versehen und teilweise ein Stück in Richtung Osten versetzt - so soll sich die Alte Poststraße nach ihrem Totalumbau Ende 2019 präsentieren. Im Umfeld wird auch die Kratkystraße im Reininghaus-Areal als Verbindung zwischen Alter Poststraße und Südbahnstraße auf 370 Meter Länge völlig neu gestaltet. Zwei neue - ampelgeregelte - Kreuzungen bei der Querung Am Steinfeld und der Kratkystraße stehen ebenfalls auf dem Bauplan für die Alte Poststraße.

Alle Leitungen werden neu

Damit das ganze Projekt zukunftsfit gestaltet wird, werden sämtliche Leitungen dieser Hauptversorgungsader von ganz Reininghaus - von Fernwärme, Nahwärme aus der Marienhütte über Gas, Strom, Wasser und Kanal bis hin zur Telekom - neu verlegt. Um bei künftig nötigen Arbeiten am Leitungsnetz das Aufgraben der Straße zu ersparen, werden alle Leitungen zur Gänze unter den Geh- und Radwegen verlegt.

Ersatzstraße während der Bauzeit

Um Staus vorzubeugen, wird während der Bauzeit im Areal eine Ersatzstraße eingerichtet. Diese soll den gesamten Verkehr, der zurzeit durch die Alte Poststraße fließt, aufnehmen können. Die Zufahrt zu den Gewerbe- und Handelsbetrieben sowie für die AnrainerInnen ist während der gesamten Bauzeit stets gewährleistet. Ende 2019 sollten die Arbeiten abgeschlossen sein. 

Ab 2019 geht es Schlag auf Schlag

Die Neugestaltung der Alten Poststraße und ihres Umfelds ist aber nur einer von vielen Schritten bei der Errichtung des neuen Stadtteils Reininghaus. Ab 2019 geht es im Gelände Schlag auf Schlag: Zu Jahresbeginn starten die Arbeiten für die Straßenbahn nach Reininghaus. Danach geht es an die Errichtung des Reininghaus-Parks und der zentralen UNESCO-Esplanade. Und dann werden nach und nach alle Quartiere entwickelt.

Landesrat Lang: „Moderne, umweltfreundliche Infrastruktur"

Dem Anlass entsprechend, zeigen sich auch die Spitzen von Politik und Verwaltung beim Spatenstich für die Neugestaltung der Alten Poststraße erfreut. Der Landesrat für Verkehr und Umwelt, Anton Lang, erklärt: „Mit dem Reininghaus-Ausbau bekommt die Stadt Graz einen neuen Stadtteil, der der Größenordnung einer steirischen Bezirkshauptstadt entspricht. Somit ist es für das Land Steiermark eine Investition in eine moderne, umweltfreundliche Infrastruktur, wie die Straßenbahn Reininghaus oder das rund vier Kilometer lange Radwegenetz. Damit soll auch in einer wachsenden Stadt der Umweltgedanke in zukünftigen Bauprojekten fix eingeplant werden." So sei gewährleistet, dass die beträchtlichen Landesmittel von insgesamt rund 16 Millionen Euro sinnvoll investiert sind.

Bürgermeister Nagl: „Neues Zentrum nur 1,8 Kilometer von Altstadt entfernt"

Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl freut das Entstehen eines neuen Stadtteilzentrums, das rund 1,8 Kilometer von der historischen Grazer Altstadt entfernt ist. Er sieht auch aus wirtschaftlicher Sicht viele Vorteile für die Stadt: „An der Verwirklichung unserer Visionen für Reininghaus sind 12 Bauträger und zahlreiche ProjektentwicklerInnen involviert, und es werden über Jahre hinweg allein schon durch die Bauarbeiten zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen. Dass danach auch in den einzelnen Quartieren insgesamt rund 10.000 Menschen wohnen und arbeiten werden, und das alles in einem optimal aufbereiteten Lebensumfeld, wird Reininghaus zu einem begehrten Stadtteil machen."

Stadträtin Kahr: „Integrierte Mobilitätslösung mit neuer Tram vorneweg"

Die für den Verkehr zuständige Stadträtin Elke Kahr hebt besonders hervor, dass im Reininghaus-Areal auf ein integriertes Verkehrsregime geachtet wird: „Die Straßenbahn als leistungsfähigstes und beliebtestes öffentliches Verkehrsmittel wird ebenso zur Verfügung stehen wie ein attraktives Netz an Geh- und Radwegen. Zudem werden alle Voraussetzungen geschaffen, dass auch Elektromobilität, Carsharing und andere Alternativen zum Autoverkehr gegeben sind. Und wer wirklich hin und wieder auf das Auto angewiesen ist, wird durch die neugestaltete Alte Poststraße und ihr Umfeld ebenfalls entsprechende Rahmenbedingungen vorfinden."

Verkehrsabteilungs-Leiter Tropper: „Zahleiche Grazer Straßen aufpoliert"

 

Der Leiter der Landesabteilung für Verkehr und Landeshochbau, Landesbaudirektor DI Andreas Tropper, freut sich über das nächste Gemeinschaftsprojekt: „Ich bin überzeugt davon, dass wir im Wechselspiel der Partnerschaft zwischen Stadt und Land in den vergangenen Jahren zahlreiche Straßenabschnitte im Grazer Stadtgebiet entscheidend ,aufpolieren‘ und umgestalten konnten - und das sowohl in gestalterischer Sicht als auch was die optimale Benutzbarkeit betrifft. Beispiele dafür sind der Südgürtel, der Verkehrsknoten Webling und die in der Vorwoche für den Verkehr freigegebene St.-Peter-Hauptstraße. Auch die Alte Poststraße als Zubringer für das Reininghaus-Gelände wird für die VerkehrsteilnehmerInnen eine attraktive Verbindung werden."

Baudirektor Werle: „Viel Grün im gesamten Stadtteil"

Für Stadtbaudirektor DI Mag. Bertram Werle ist entscheidend, dass in einem „Stadtteil der kurzen Wege" alle Bedürfnisse des täglichen Lebens fußläufig erreichbar sind. Besonders wichtig ist für ihn dabei auch das Vorhandensein von ausreichendem Grünraum zur Naherholung: „Insgesamt werden wir in Reininghaus der Bevölkerung rund 6,4 Hektar an öffentlichen Grünflächen zur Verfügung stellen können. Davon entfallen allein 3 Hektar auf den Reininghaus-Park. Aber auch Möglichkeiten für Spiel und Sport, Treffpunkte für soziale Kontakte und erlebbare Wasserflächen sollen dazu beitragen, dass sich die Menschen direkt in ihrem Wohnumfeld wohlfühlen und erholen können!"

17. September 2018

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