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„Schweres Gerät“ an der B20 im Raum Thörl

Mit "schwerem Gerät" werden die Sicherungsmaßnahmen umgesetzt. © Land Steiermark
Mit "schwerem Gerät" werden die Sicherungsmaßnahmen umgesetzt.
© Land Steiermark

Im März ereignete sich oberhalb der B 20, Mariazeller Straße, im Raum Thörl eine Hangrutschung. Nach ersten Sicherungsmaßnahmen durch den Straßenerhaltungsdienst musste ein rund 130 Meter langer Abschnitt (km 124,887 - km 125,010) halbseitig gesperrt werden, Ampeln regeln den Verkehr. Aus Sicherheitsgründen ebenfalls nicht befahrbar ist seitdem der parallel zur B 20 verlaufende Radweg.

Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang: „Nach dem coronabedingten Lockdown und dem darauffolgenden Hochfahren konnten die notwendigen Erkundungsbohrungen, Untersuchungen und die Ausschreibung erfolgen. Seit rund einem Monat laufen nun die Sicherungsarbeiten, die in Summe auf rund 180.000 Euro kommen. Bis spätestens Mitte November sollte auch diese Baustelle abgeschlossen sein."

Errichtet werden drei Reihen sogenannte dynamische Steinschlagschutzverbauungen. „In Summe kommen wir auf eine Länge von 186 Meter, die Netze haben eine Höhe von bis zu drei Meter. Im Abstand zwischen acht und zwölf Meter werden Steher verankert, rund 70 Nägel werden bis zu sechs Meter tief in den Felsen gebohrt und einbetoniert", erklärt Projektleiter Markus Adam von der A16, Verkehr und Landeshochbau.

9. Oktober 2020

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