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B 73: Generalreinigung des Himmelreichtunnels

In drei Nächten wird der Verkehr über Hausmannstätten geleitet.

Über den Winter sammelt sich ordentlich Schmutz an. © STED
Über den Winter sammelt sich ordentlich Schmutz an.© STED

Naturgemäß sammelt sich über den Winter in den Tunnels bzw. Unterflurtrassen jede Menge Schmutz an. Sukzessive erfolgen nun Generalreinigungen. So beginnen morgen im Himmelreichtunnel auf der B 73, Kirchbacher Straße, in Hausmannstätten für die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Graz-Süd Nachtschichten.

Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang: „Für den knapp über einen Kilometer langen Tunnel sind drei Nachtsperren, nämlich am 14., 15. und 26. April jeweils von 20 bis 5 Uhr vorgesehen, wobei in dieser Zeit der Verkehr über das Ortsgebiet von Hausmannstätten umgeleitet wird. Durch das Reinigen von Wänden, Decken und Fahrbahn mit Rotationsbürsten, Hochdruckspritzbalken und Kehrmaschinen und den dann sauberen und hellen Wänden wird einerseits die Verkehrssicherheit erhöht, andererseits sinkt durch die dann reduzierte Tunnelbeleuchtung auch der Stromverbrauch."

Neben dem „klassischen Waschen" werden aber noch weitere Wartungsarbeiten erledigt, wie Graz-Umgebung Regionalleiterin Monika Lammer erklärt: „So werden sämtliche Einlaufschächte und Schachtabdeckungen geöffnet, gereinigt und kontrolliert. Nach der Reinigung der Rohrleitungen mittels Kanalspülgerät und Kontrolle auf Dichtheit werden die Deckel wieder geschlossen und verschraubt. Parallel dazu fahren die ,Steigerfahrer‘ mit ihrer Hubarbeitsbühne zu den Einbauten wie Lampen, Verkehrszeichen, Ampeln und Sensoren. Dabei werden diese Einrichtungen händisch nachgereinigt, die sichere Verankerung in der Tunnelwand beziehungsweise Tunneldecke kontrolliert. Ferner werden Gehäuse und Glasteile auf Beschädigungen und Dichtheit kontrolliert."

Als Abschluss der „Hauptrevision" wird von den Tunnelelektrikern in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Tunnelwarte in Hausmannstätten die gesamte elektromaschinelle Tunnelausstattung auf ihre Funktion geprüft. Dabei werden beispielsweise Trübsichtmess-, Brandmelde- und Verkehrszähl- inklusive Übertragungseinrichtungen gecheckt. Von den STED-Mitarbeitern in der Tunnelwarte werden Schaltungen vorgenommen, die sonst nur bei Unfallereignissen oder Bränden notwendig sind, um Tunnelkatastrophen zu verhindern. Wichtige Funktionen sind zum Beispiel die Schaltung von Ampeln und Verkehrsleiteinrichtungen, die Steuerung von Tunnellüftern, um die Brandausbreitung zu verringern, testen der Notrufeinrichtungen sowie die Funktion der Gewässerschutzanlage.

13. April 2021

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