L 739: Nun werden an die 100 Anker gebohrt

Felsabtragarbeiten mit teilweisen Sprengungen sind abgeschlossen.

Mit Hubschrauber, Spezialfirma und teils Sprengungen wurde der Hang geräumt.
Mit Hubschrauber, Spezialfirma und teils Sprengungen wurde der Hang geräumt.© STED/Holler
Nun werden an die 100 Anker gebohrt.
Nun werden an die 100 Anker gebohrt.© STED/Holler

Nach schweren Unwettern mit Starkregen musste Anfang August die L 739, Oppenberger Straße, im Bereich von km 1,5 bis km 3,5 zwischen Oppenberg und Rottenmann aufgrund von zahlreichen Windwürfen und entwurzelten Bäumen gesperrt werden. Dabei wurde auch das Steinschlagschutzdach über der L 739, das insgesamt rund 100 Meter lang ist, bei ca. km 2,650 auf einer Länge von rund 40 Meter zerstört.

„Nach dem Einsatz einer Spezialfirma und eines Hubschraubers konnten die Felsabtragarbeiten, bei denen zum Teil auch Sprengungen notwendig waren, nun abgeschlossen werden. Das angefallene Material wurde bereits abtransportiert. Jetzt sind die eigentlichen Sicherungsmaßnahmen in vollem Gange", berichtet Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang.

Und die beschreibt Stefan Holler vom Straßenerhaltungsdienst im Detail: „Um das Steinschlagschutznetz montieren zu können, müssen zunächst rund 100 Anker bis zu sechs Meter tief in den Felsen gebohrt werden. Im Zuge der Abtragarbeiten hat sich eine Schutzschüttung auf der L 739, die von die Straßenmeisterei Liezen aufgebracht wurde, bestens bewährt. Damit konnten schwere Felseinschläge und Beschädigungen großteils vermieden werden."

Sofern das Wetter mitspielt, sollte der Abschnitt ab Ende September zumindest wieder einspurig befahrbar sein und die Totalsperre aufgehoben werden können.

13. September 2021

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