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58 Prozent plus – Rekord für die S-Bahn!

Dr. Helmut Wittmann, Mag. Franz Weintögl, LR Dr. Gerhard Kurzmann, Dr. Franz Suppan v.l.) © S-Bahn
Dr. Helmut Wittmann, Mag. Franz Weintögl, LR Dr. Gerhard Kurzmann, Dr. Franz Suppan v.l.)
© S-Bahn

Seit über fünf Jahren bieten die S-Bahn Steiermark und die RegioBahn Steiermark einen Schienennahverkehr auf hohem Niveau. Der damals eingeschlagene Weg zur Attraktivierung des Schienennahverkehrs in der Steiermark zeigt, dass S-Bahn und RegioBahn genau den Puls der Zeit getroffen haben. Klimaschutz, Stauproblematik, Parkplatzmangel, hohe Benzin- und Dieselpreise - S-Bahn und RegioBahn Steiermark bieten darauf eine Antwort. „Wir waren in diesen Jahren nicht untätig und sind nicht davon ausgegangen, dass S-Bahn und RegioBahn Selbstläufer wären", präsentiert Landesrat Dr. Gerhard Kurzmann stolz die Jahresbilanz. Das Land hat (gemeinsam mit seinen Partnern) in mehr Angebot, neue Fahrzeuge und auch in eine zeitgemäße Infrastruktur investiert (Bahnhöfe, Park+Ride-Plätze,...). Das Gesamtpaket ist schließlich auch mit massiven Marketinganstrengungen unters Volk gebracht worden.

Rekordzahlen: Plus 58%!
Die aktuellen Entwicklungen bei der S-Bahn Steiermark übererfüllen die in das Leitprojekt gesetzten Erwartungen. Bei den aktuellen Zählungen ist ein Fahrgastplus im Vergleich zur Zeit vor der S-Bahn von 58% zu verzeichnen! 42.600 Fahrgäste können an einem Werktag in der S-Bahn begrüßt werden, das sind um 15.700 mehr als noch vor Start der S-Bahn Steiermark. Im letzten Jahr hat man alleine über 13% zulegen können . Über 5.000 Personen sind neu mit der S-Bahn unterwegs. Zu erwarten waren diese erfreulichen Werte mit der vollen Verkehrswirksamkeit der Ausbaustufe 1 der S-Bahn (= Fahrplan 2011 plus 3 Jahre, weil Angebotsmaßnahmen erst nach ca. drei Jahren voll greifen). Erst im Jahr 2014 sollten 30% mehr Fahrgäste in der S-Bahn unterwegs sein (plus 8.000 Fahrgäste, insgesamt rund 35.000 Kunden).
„Umso erfreulicher, dass dieses Ziel bereits jetzt übertroffen worden ist." ist Kurzmann auf sein Aushängeschild stolz. Eine Zufriedenheit, die er auch mit den betriebsführenden Verkehrsunternehmen teilt. ÖBB-Regionalmanager Dr. Franz Suppan: „Wir als ÖBB sind stolz, als wichtiger Partner des Landes Steiermark im Schienenverkehr nun schon 6 Jahre S-Bahn Steiermark feiern zu können. Dass wir auf dem richtigen Weg sind, zeigt nicht zuletzt der beeindruckende Zuwachs an Fahrgästen und der ständig steigende Zuspruch unserer Kunden."
Die stärksten Zuwächse seit S-Bahn-Start hat es auf der S5 Graz - Spielfeld/Straß mit einer exakten Verdoppelung der Fahrgastzahlen gegeben. Diese ÖBB-Strecke ist mit rund 12.000 Einsteigern pro Tag auch die stärkste S-Bahn-Teilstrecke. Im letzten Jahr hat die Strecke mit 2.000 Kunden mehr auch das stärkste Jahresplus von 21% vorzuweisen.
An zweiter Stelle betreffend Zuwächse befindet sich die S3 Graz - Fehring mit einem Plus von 75% seit 2007. Hier beginnt das mit dem Fahrplan 2011 eingeführte Taktsystem voll zu greifen. Alleine im letzten Jahr sind rund 1.400 Fahrgäste neu dazugekommen (+19%).
Nach baustellenbedingt schwächeren Jahren hat sich auch die S1 Graz - Bruck/Mur wieder zurück gemeldet. Plus 1.100 Einsteiger pro Tag (+10%) und in Summe rund 8.000 Fahrgäste pro Tag beweisen die positive Entwicklung.
Stetig im Plus sind auch die GKB-Strecken in die Weststeiermark, sie haben heuer erstmals die 10.000-Personen-Marke übersprungen. In den letzten Jahren sind + plus 32% auf der S6 und S61 Richtung Wies-Eibiswald (+1.500 Kunden) und plus 21% in Richtung Köflach (+700 Kunden) registriert.
Die Landesbahn-Strecken nach Weiz (S31, plus 45%) und Übelbach (S11, plus 60% auch aufgrund der Einstellung des Parallelverkehrs) weisen auch beide hohe zweistellige Zuwachsraten auf. Schließlich hat auch die S51 Radkersburger Bahn ihr Scherflein zum Erfolg beigetragen (+127%, 700 Einsteiger pro Tag).
Die RegioBahn Steiermark, das sind hauptsächlich die Bahnlinien in der Obersteiermark, hat bei diesen Zählungen ganz leichte Fahrgastrückgänge zu verzeichnen. 10.700 Kunden sind pro Tag zwischen Mürzzuschlag und Neumarkt bzw. Schladming unterwegs - ein Plus von 17% im Vergleich zu 2007.
Im Vorjahr waren es noch um rund 200 Kunden pro Tag mehr. Die Rückgänge entlang der R250 lassen sich durch Verwanderungen hin zum wiedereingeführten Fernverkehr erklären. Denn in Summe sind die Fahrgastzahlen konstant geblieben.

Die Zukunft
„Wir werden die Projekte S-Bahn und RegioBahn Steiermark weiter voll betreiben. Das ist in Zeiten von Sparpaketen alles andere als eine Selbstverständlichkeit." gibt Kurzmann die weitere Richtung vor. Denn es ist eine große Herausforderung, dass trotz der Sparzwänge der öffentliche Verkehr sein Angebot, aber auch seine Kundenorientiertheit beibehalten kann. „In Kooperation mit ÖBB, GKB, STLB und Verkehrsverbund ist mit der S-Bahn Steiermark ein Meilenstein im steirischen öffentlichen Verkehr gelungen!"

 

12. Dezember 2013

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